Mittwoch, 25. November 2015

Veggie Tintenfisch mit vegetarischem Bierteigmantel

Sehr empfehlenswerter Spaß :)
Von sogenannten Ersatzprodukten mag jeder etwas anderes halten, aber wer grundsätzlich daran interessiert ist und die "Tintenfischringe" noch nicht kennt, der sollte sie unbedingt probiere. Super lecker! Sie sind zwar nicht gerade billig, aber wir haben zu zweit drei mal davon gegessen und die halten sich auch ewig im Kühlschrank. Vor vier Wochen hatte ich die bestellt und sie wären theroetisch noch bis April 2016 im haltbar gewesen. Geöffnet lagen sie jetzt gut verpackt noch zwei Wochen im Kühlschrank und waren noch top fit.
Den Teig habe ich wie folgt gemacht:


Zutaten für 120 g "Tintenfisch"
2 Eier
150 ml Hefeweizen
150 g Mehl
Salz
Pfeffer
Zitronensaft
1 Zwiebel
Pflanzenöl

 Zubereitung:

Die Eier trennen.
Das Eiweiß steif schlagen.
Eigelb, Bier, Mehl und Salz zu einem Teig verühren und das Eiweiß vorsichtig unterheben.
Die "Tintenfischringe" mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer würzen und die Zwiebel in Ringe schneiden.
Das Öl richtig schön heiß erhitzen, am besten in einem kleinen etwas höheren Topf.
"Tintenfischringe" und  Zwiebeln mit einer Gabel durch den Teig ziehen und ins heiße Öl geben, bis sie goldbraun gebacken sind. Auf einem Küchentuch das Öl abtropfen lassen. Danach mit Zitrone beträufeln und fertig!


Tipp:
Dazu passt super ein frischer Salat - nicht nur für das Gewissen, sondern auch geschmacklich ;)

Variante:
Der Teig funktioniert sicher auch wunderbar mit echten Tintenfischringen oder völlig anderen Dingen. Da er im Geschmack sehr neutral ist, könnte ich mir den Teig auch richtig gut für gebackene Banane mit Honig vorstellen, zumal er außen schön kross und innen sehr fluffig wird.

Sonntag, 22. November 2015

Blogparade „Zeigt her Eure Messer“

KüchenAtlas hat aktuell eine sehr schöne Blogparade, die mich zu einem Thema bringt, das mir am Herzen liegt: Küchenmesser.

Womit schneidet Ihr?

Mein liebstes Messer ist mein Brotmesser Wüsthof Classic 23 cm.
Ich hatte lange ein sehr preiswertes Messer von Thomas, was - wie ich heute weiß - leider wirklich schlecht war. Als ich es nachschleifen lassen wollte, legte mir der Messerschleifer meines Vertrauens nahe, das gute Stück in die ewigen Jagdgründe zu befördern und mir was gescheites zu kaufen. Ich habe auf ihn gehört und seit dem kann ich Brot nicht nur sauber und ohne es zu zerrupfen schneiden, sondern sogar gerade! Wahnsinn!
Ansonsten habe ich zwei kleine Obstmesser von Zwilling und zwei größere Allzweckmesser von Ikea365+ mit denen ich ganz zufrieden bin. Dauerhaft werde ich alle Messer auf wirklich gute Qualität umstellen, aber das ist eben auch eine Frage des Geldes.


Was ist Euch wichtig an Küchenmessern? 

Dass sie scharf sind, die Lebensmittel nicht zerfetzen, sondern sauber schneiden und sich schärfen lassen. Außerdem sollten sie schön stabil sein und sich nicht verbiegen, das spricht nicht gerade für Qualität.

Habt Ihr ein Lieblings- oder Allzweckmesser?

Die Begeisterung für mein Brotmesser habe ich ja bereits weiter oben ausgeführt, daher: Ja, ich besitze zwei Allzweckmesser, die ich auch ganz gerne mag. Repräsentativ für beide das größere.




Welche Sondermesser setzt Ihr gerne wofür ein?

Ich habe noch ein sehr gutes Hackmesser von Zwilling, das ich absolut gerne einsetze, weil es sich wunderbar zum zerkleinern von Kräutern eignet und sich sehr gut "wiegen" lässt. Ansonsten bisher leider noch keines, aber es gäbe viele, die ich gerne hätte... 

Auf welchen Unterlagen schneidet Ihr?

Auf Holzbrettern, wie ihr seht.

Plastik habe ich auch noch, aber das mag ich eigentlich nicht so und habe auch das Gefühl, dass die Messer das nicht so gerne mögen. Dass Plastikbretter Messer stumpf machen sollen, habe ich auch schon öfters gelesen. Möglicherweise kommt es mir auch deswegen so vor, aber so oder so: Holz ist mir einfach lieber und deswegen schneide ich darauf. Besonders gerne auf Bambus.


Wie pflegt Ihr Eure Messer? 

Sie werden vor jeder Benutzung abgezogen, vorsichtig von Hand gespült mit einem weichen Schwamm - nicht, dass ich eine Maschine hätte, aber... - und gut aufbewahrt. Alle paar Monate werden sie außerdem von Hand geschliffen auf einem 1200/4000 Schleifstein. Das macht allerdings der Mann an meiner Seite, weil er das deutlich besser kann. Das Brotmesser geben wir wohl dann zum Messerschleifer, genauso wie Scheren.


Wie bewahrt Ihr sie auf?

In einem hölzernen Messerblock aus dem sie nicht zu weit heraus ragen und alle ihr eigenes Fach haben. Am liebsten wäre mir ja eine magnetische Leiste, sodass sie alle hübsch aufgereiht auf ihren Gebrauch warten, aber das geht erst in der nächsten Küche, die hoffentlich nicht mehr lange auf sich warten lässt.

Was gibt es Eurer Meinung nach beim Schärfen zu beachten?

Dass die Messer auch regelmäßig abgezogen werden, damit die Schärfe bleibt. Was meist gar keine gute Wahl ist, sind diese Messerschärfer, in die die Messer hineingesteckt und dann herausgezogen bzw. durchgezogen werden. Die raspeln meist sehr viel Metall weg und der Schliff wird dadurch sehr unsauber. Es gibt wohl auch einige hochwertige, mit denen das ganz gut geht, aber grundsätzlich bin ich Verfechterin von Schleifsteinen mit verschieden grober Körnung.


Habt Ihr Tipps und Tricks rund um die perfekte Schneidetechnik und damit zusammenhängend: wie schützt Ihr Euch vor Verletzungen?

Zeigt her Eure Messer? Blogparade im NovemberNa da fragt ihr genau die Richtige. Mir wurde schon nahe gelegt, mich in einen Ganzkörper-Schutzanzug zu begeben, wenn ich in der Küche stehe, weil ich mich regelmäßig fies verletze. Ein Kettenhemd oder Handschuhe zum Austern öffnen wären immerhin auch ein Anfang ;)
Im Ernst: an der richtigen Technik arbeite ich selbst noch und übe fleißig das Messer schön zu wiegen, um möglichst fein und schnell schneiden zu können. Das klappt auch immer besser. Wenn ihr das üben möchtet, fangt langsam an und ich kann euch dieses Video sehr empfehlen. Es geht zwar um das richtige Schneiden der Zwiebel, aber die Tipps sind wirklich gut und mit dieser Technik solltet ihr auf jeden Fall auch Verletzungen vermeiden.
Im Übrigen führen stumpfe Messer viel häufiger zu Verletzungen, da sie schneller abrutschen und somit der Vorgang viel unkontrollierter wird.

Und damit vielen lieben Dank für dieses schöne Thema an KüchenAtlas!

Weltbestes Tiramisu (mit Ei)

Fangen wir direkt  mit einem Klassiker an, den vermutlich jeder kennt und den die meisten lieben: Tiramisu.
Es soll cremig und fluffig, weich und fest sein. Die perfekte Konsistenz der Creme ist eine Herausforderung, auch wenn das Rezept an sich denkbar einfach ist. Damit es euch gelingt, hier mein in vielen Testläufen perfektioniertes Rezept.
Um die Creme richtig fluffig und gleichzeitig fest zu bekommen, sind Eier die beste Möglichkeit.

Zutaten (4 - 6 Portionen):
  • 2 Eier
  • 2 EL Kristallzucker
  • 250 g Mascarpone
  • Löffelbiskuits (Menge hängt von der Größe der Form ab)
  • 1/2 kalten Espresso
  • 100 ml Amaretto 
  • Kakopulver
Zubereitung 

Eine Schale (z.B. Auflaufform) mit den Löffelbiskuits auslegen.
Eine halbe Tasse Espresso kochen und abkühlen lassen.
Die Eier trennen und jeweils Eigelb (mit 2 EL Kristallzucker) und Eiweis schaumig bzw. steif schlagen. Das geht gut von Hand, noch besser allerdings mit einer Küchenmaschine oder einem Rührgerät.
Mascarpone vorsichtig mit dem schaumigen Eigelb mischen und die Mischung esslöffelweise dem steif geschlagenen Eiweiß unterheben. Vorsichtig cremig rühren.
Espresso mit dem Amaretto mischen und die Löffelbiskuits damit beträufeln. Achtung, sie sollten feucht sein, aber nicht in Flüssigkeit schwimmen, sonst werden sie matschig.
Die Mascarpone-Creme auf den Biskuits verteilen und das Tiramisu über Nacht kalt stellen.
Vor dem Servieren mit Kakaopulver bestreuen.

Variante

Ihr könnt auch zwei Schichten übereinander in die Form füllen. Dafür einfach auf die Cremeschicht wieder Biskuits legen, diese wieder mit der Espresso-Amaretto-Mischung beträufeln und die zweite Hälfte der Creme darauf verteilen.

Außerdem lassen sich die Löffelbiskuits im Winter durch Spekulatius ersetzen, was dem Tiramisu eine weihnachtliche Note verleiht.

Auch alle anderen Varianten, die euch einfallen sind natürlich erlaubt und gerne in den Kommentaren gesehen :)


Tipp

Falls ihr keinen Alkohol verwenden möchtet, gibt es speziell zum Backen alkoholfreien Amaretto. Der schmeckt genauso gut und verleiht dem Tiramisu auch ohne Alkohol seinen typischen Geschmack. Wer gar keinen Amaretto mag kann auch Rum (oder Rumaroma) verwenden.

Viel Spaß mit dem Rezept wünsche ich euch :)